Welpen- und Junghundtraining

Bildquelle: https://pixabay.com/de/images

Die wichtigste Lebensspanne im Hundeleben!

Die Sozialisierungsphase

Um auch junge Hunde verstehen zu können, sollte man die Phasen der Hundeentwicklung kennen:

 

·         8 – 14 Woche: Sozialisierungsphase      (Welpe)

·         4 – 6 Monat: Kauphase/Zahnwechsel  (Junghund)

·         ab 7 Monat: Ihr Hund ist Erwachsen!!!   (Adult)

In diesen Phasen der Hundeerziehung ist es wichtig, den Hund auf den Menschen und dessen Umwelt zu sozialisieren


Welpentrainig vs „Welpenschule-Welpenspielstunde“

Bei uns lernen die Kleinen im Welpentraining:

  1. sich an ihrem Besitzer zu orientieren
  2. Halter gibt Schutz und Sicherheit, indem er sagt wo es lang geht

 

Wir alle kennen das, der Hund läuft an der Leine und bestimmt wo es lang geht. Oder er erfährt das ständige Rucken an der Leine, weil er wieder unerlaubt zu weit vorne läuft. Warum?

Weil Hunde von Anfang auf sehr unangenehme und nicht selten schmerzhafte Weise lernen mussten, sich gegen Rivalen und Konkurrenz durchzusetzen, weil der Mensch in der Welpe-Spielstunde seine Verantwortung nicht wahrgenommen hat. Wie auch, bei einer Horde unkontrollierbarer  Welpen. Wer lernt von wem und was? Jetzt ist das Gejammer groß, weil der Hund sich nicht an unserer Regeln halten will. Will er nicht oder kann er nicht? Und was haben Sie dazu beigetragen? Was hat er gelernt?

 

Meiner Erfahrung nach, laufen diese Spielstunden immer nach demselben Schema ab:

  • Alle Anwesenden da?
  • Dann Hunde von der Leine lassen!!

Was jetzt passiert ist völlig verantwortungslos.

10 Hunde, nicht selten mehr, wissen nicht, was sie machen sollen.  Es wird:

  • gehetzt
  • unterworfen und
  • gemobbt

 

Die Besitzer stehen rum, unterhalten sich und schauen zu, wie ihr eigener, angeblich geliebter Hund, auf sich alleine gestellt ist und sich zur Wehr setzt oder andere mobbt. Aber putzig sehen sie aus. Hilfe! Dann wird von den Trainerinnen wild drauf los erklärt.

  • Der eine Hund ist ängstlich,
  • der andere forsch, e
  • in wieder anderer frech.

Die regeln das untereinander, müssen das lernen. Was?! Wie bitte?

 

Während die „kleinen“ sich aus Sicht aller amüsieren, kann man ja mal ein bisschen den neuesten Klatsch austauschen und sich gegenseitig sein Leid mit dem noch nicht stubenreinen Hund klagen. Und er kaut auch alles an. Sowas, böser Hund. Und was der für ein Theater macht, wenn es auf den Hundeplatz geht, so sehr freut er sich. Gut, dass er sich jetzt mal austoben kann und nachher wenigstens mal für ein paar Stunden keinen Mucks von sich gibt. Kein Wunder!!! Trauma!

 

Jetzt fragen wir Sie ganz ehrlich.

  • Warum lassen manche Halter zu, dass ihr Hund einem solchen Stress ausgesetzt ist, mit Hunden, die ihm völlig fremd sind?
  • Warum lassen sie ihren Hund durch ein Bällebad laufen?

Wozu soll das gut sein? Erwarten die allen Ernstes von Ihrem Hund, der gerade von seiner Mutter und seinen Geschwistern weg ist, dass er sich ohne Sie gegen jeden angestürmten Konkurrenten zur Wehr setzen kann oder soll? Und zu Hause, ja da ist alles anders, jetzt soll er dann wissen, dass er sich ruhig verhalten soll? Und nicht über den Nachbarshund herfallen oder davor flüchten soll. Das muss er wissen, ist doch klar!

 

Und mit 26 Wochen dann von der Welpen-Spielstunde in die Junghundestunde.

  • Brav an der Leine laufen und kein „spielen und raufen“ mehr

Der Hund, der gelernt hat, sich zu verteidigen, wird sich dem nicht beugen!

 

Also kommen jetzt die harten Methoden zum Vorschein. Denn jetzt sind wir ja „pubertär!!“ Hilfe!!

 

Diese hochsensible Phase des jungen Hundes sollte eigentlich geprägt sein, von Vertrauen in seinen Besitzer. Übernehmen Sie Verantwortung und sorgen Sie für Ihren Hund. Er kann von Anfang an lernen, sich an Ihnen zu orientieren und dies auch noch gerne und freiwillig tut.

 

Was machen wir anders?

Wir nutzen die Eigenmotivation des Hundes, indem wir uns den Futtertrieb zunutze machen. Wichtig hierbei ist, der Hund wird weder abgelenkt noch gelockt, schon gar nicht gestraft. Er darf sich selbst bestätigen. Sie werden erstaunt sein, wie viel freiwillige Aufmerksamkeit Ihr Hund Ihnen schenken wird.

 

Wenn Sie sich jetzt für ein harmonisches Einzel-Training entscheiden sollten, freuen wir uns sehr auf Sie und Ihren Kleinen. Wir helfen Ihnen dabei dem Hund die nötige Sicherheit zu vermitteln und ihn auf alltägliche Dinge vorzubereiten. Ihm tatsächlich etwas beizubringen.